EM X-Praxis

EM -die effektiven Mikroorganismen in der praktischen Anwendung im Haus

Es ist wichtig, dass wir in unseren eigenen vier Wänden auf ein gesundes Umfeld und Wohnmilieu achten. EM kann hier in vielfältiger Weise segensreich wirken.

EM wirkt besonders stark, wenn es gegen Gerüche geht, die uns unangenehm sind. Aus diesem Grund sollte in jedem Haushalt eine Sprühflasche mit verdünntem EM1 oder EMa bereit stehen, um alle Räume des Hauses regelmäßig zu sprühen und so Gerüchen vorzubeugen oder sie unterbinden, sobald sie aufgetreten sind. Verbrauchte Luft wird im Handumdrehen aufgefrischt und Kochdünste verschwinden. Kleider- und Schuhschränke werden eingesprüht, manchmal auch ausgewischt.

Bei diesen Anwendungen im Haus gibt es manchmal ein Problem: Da sowohl EM1 als auch EMa in der Regel mit Melasse hergestellt werden, haben sie eine bräunliche Farbe, die auf weißem Untergrund Flecken hinterlassen kann. Diese Flecken lassen sich zwar leicht wieder wegwischen oder aus Textilien aussprühen, für viele sind sie aber doch lästig. Für dieses Problem wurde das neue EM-weiß entwickelt.

EM-Sprühflasche im Haus

Auf 1 Liter Wasser gibt man drei Verschlusskappen EM1. Zuerst das EM einfüllen und das Wasser nachfüllen. Das Wasser einen Tag vorher schon mit EM-X-Keramik Pipes vorbereiten. Den Inhalt innerhalb drei Tagen versprühen. In Kühlschrank, Kleiderschrank oder in die Speisekammer EM-X-Keramik-Pipes legen, um starke Geruchsentwicklungen in Schach zu halten.

Weitere Anwendung von EM-X-Keramik-Pipes:

Damit die Röhrchen sich einzeln nicht verlieren, werden diese auf Nylonfäden oder auf Bindfäden mit jeweils 1 cm Abstand aufgefädelt.

Diese Kettchen, mit 10 – 15 Röhrchen, ablegen in/im:

  • Kühlschrank
  • Regale der Speisekammer
  • Blumenvasen
  • Waschmaschine
  • Spülmaschine
  • Weinfässer
  • Regenwasser-Tonnen im Garten
  • vor dem Bildschirm
  • neben dem Rechner
  • Benzinbehälter von Auto und Gartengeräte
  • Blumenkästen

Reinigung

Putzen mit einer EM-Verdünnung klappt hervorragend: vor allem riecht es nicht mehr nach diesen penetranten Industrieparfüms oder ebenso schrecklichen Essigreinigern. Hinzu kommt, dass das Schmutzwasser vom Putzen als Flüssigdünger auf die Blumenbeete gegeben werden kann.

Wenn Silberfischchen einem lästig sind, sprüht man EM einfach dort, wo sie sich aufhalten. Dann fressen die Mikroorganismen den Silberfischchen die Nahrung weg, so dass diese verhungern oder umziehen.

Rotweinflecken verlieren ihren Schrecken. Den Rotwein aufwischen und dann die befleckten Stellen mit EM beträufeln.

Befindet sich der Fleck auf dem Sofa oder Teppich, kommt auf die mit EM getränkte Stelle ein feuchter Lappen, damit die Feuchtigkeit lange erhalten bleibt und die Mikroben eifrig arbeiten können. Nach dem gleichen Prinzip behandelt man Flecken auf der Kleidung. Bleiben dann braune Flecken zurück, lassen sich diese im Regelfall feucht auswaschen.

Die Küche ist eine ausgezeichnete Brutstätte für alle möglichen Bakterien und andere Kleintiere. Die Arbeitsplatte gelegentlich mit EM wischen. Auch die Küchenschränke gelegentlich auswischenden, den ganzen Raum aussprühen und den Kühlschrank auswischen.

Glasscheiben, die mit EM gewaschen werden, verschmutzen danach langsamer als sonst.

EM im laufenden Dunstabzug und auch in laufenden Klimaanlagen sprühen.

Flecken auf der Backröhre oder auf Fliesen können mit EM leicht gelöst werden.

Die klebrigen Flächen auf den Küchenschränken einsprühen und später abwischen.

Die Mikroorganismen fressen sich in erstaunlich kurzer Zeit durch die organischen Materialien, so dass man sie dann erheblich leichter abwischen kann, ohne scheuern zu müssen oder zu teuren chemisch, gesundheitlich nicht immer unbedenklichen Mitteln zu greifen. Obendrein spart man dadurch Wasser.

Entfernen von hartnäckigem Schmutz: Eine EM1 oder EMa Lösung (mit warmen Wasser) abends aufsprühen, über Nacht einwirken lassen und am nächsten Tag wischen. Bei besonders hartnäckigem Schmutz den Vorgang wiederholen. EM löst mit der Zeit in der Waschmaschine Kalk und andere Ablagerungen.

Nahrungsmittel

Salat oder Gemüse in EMa-Wasser gründlich waschen und gegebenenfalls eine Weile darin liegen lassen. Dann kühl lagern, am besten in einer Plastiktüte oder einem Behältnis mit Deckel. Besonders Salat, Blattspinat und andere Blattgemüse sollte auf diese Weise gewaschen werden, damit die Blätter auch noch Tage frisch und knackig sind. Bioobst und Biogemüse haben zu wenig Antioxidantien!

Baubiologisch belastete Wohnungen und Räume

Das „Sick-House-Syndrom“ ist ein Phänomen, das man in den letzten Jahren bei Bewohnern von Neubauten, besonders bei Nutzern von Büros feststellt. Die Betroffenen klagen über allgemeines Unwohlsein. Es gibt zwar keine eindeutige Erklärung dafür, aber empirische Untersuchungen darüber. Das Phänomen taucht auch immer wieder in älteren Wohnungen auf. Es ist schwierig, die Ursachen für das Syndrom herauszufinden. Oft wird gar nicht erkannt, dass sie im Haus oder in der Wohnung liegen. Schwierig ist es auch deshalb, weil eine Vielzahl von Quellen zu dieser Krankheit beitragen können.

Nicht nur bekannte Substanzen wie Formaldehyd, PCB und Phenole, die in Spanplatten, Lösungs- und Putzmitteln, Farben, Klebstoffen, Teppichen usw. gefunden werden, bereiten vielen Bewohnern –und hier besonders Kindern- Probleme. Zunehmend spielt auch Elektrosmog eine wesentliche Rolle. Der konzentrierte Einsatz von EM und Produkten der EM-Technologie kann auf viele verursachenden Quellen einwirken und ihre negativen Auswirkungen lindern oder verhindern.

Hier hilft schon das Sprühen von EM, z.B. auf Teppiche und Teppichböden, auf Kleidung und Polster, auf das Wischen von glatten Flächen und Böden, um Pilze und andere Organismen zu verdrängen. Noch nachhaltiger wirkt das Integrieren von EM-X-Keramikpulver, das in Farben und Lacke eingerührt wird; unter Umständen in Oberflächen eingerieben werden kann und auf Materialien aufgetragen wird.

Oxidation und Umweltverschmutzung

(Prof. Higa, Japan)

Sauerstoff bestimmt den größten Teil der Vorgänge auf unserem Planeten. Theorien von der Entstehung der Erdatmosphäre weisen darauf hin, dass dies am Anfang nicht der Fall war. Dennoch war der glühend heiße Erdball umgeben von Kohlendioxid, Ammoniak, Methan und Schwefelwasserstoff. Als dieses kleine Klima begann, sich langsam abzukühlen, müssen die ersten Organismen entstanden sein. Sie ernährten sich von den vorhandenen Nahrungsquellen, nämlich Kohlendioxid, Methangas, Schwefelwasserstoff und Ammoniak, unter einer nicht versiegenden Energiequelle der Sonne. Als Abfallprodukt schieden sie unter anderem Sauerstoff aus, ein für sie selbst giftiges Produkt. Da diese „an-aeroben“ –ohne Sauerstoff lebenden- Organismen wegen des überreichen Nahrungsangebots in riesiger Zahl vorhanden waren und sich massenhaft vermehrten, „vergifteten“ sie mit ihrem eigenen Abfall die eigene Atmosphäre.

Eine Vielzahl von neuen Organismen entstand, die das Abfallprodukt Sauerstoff als Nahrung adaptierten.

Einige lernten, in beiden Situationen zu überleben. Sie waren je nach Situation aerob oder anaerob, andere spezialisierten sich ganz auf den Sauerstoff als Nahrung. So wichtig Sauerstoff für das Leben ist, so problematisch ist er auf der anderen Seite. Er ist äußerst reaktionsfreudig und kann fast mit allen Elementen Verbindungen eingehen.

Übermäßiger Sauerstoff braucht Gegenspieler, die ihn in Schach halten, die sogenannten Antioxidantien.

Die vielfältigen Chemikalien, die nun schon so lange unsere Umwelt –Luft, Wasser und Boden- und unseren eigenen Körper belasten, gehen mit dem Sauerstoff ununterbrochen Reaktionen ein, sie oxidieren. Es werden aber nicht in gleicher Menge Antioxidantien erzeugt, so dass die Welt sich auf einen Zustand immer stärkerer Oxidation zu bewegt, und dies schadet ihr und uns.

Denn sehr viele Sauerstoffverbindungen sind giftig oder zumindest schädlich.

Eine ganze Reihe von Mikroorganismen, die eher lebensfeindliche Prozesse unterstützen, Degeneration, Krankheit und Abbau bewirken. Durch die zunehmende Umweltverschmutzung ist auf der Erde eine Situation entstanden, die den Boden bereitet hat für eine verstärkte Vermehrung dieser degenerativen Mikroorganismen. Sie können sich leichter verbreiten und dann die große Masse der neutralen Mikroorganismen in ihre Richtung zwingen. Es wird also immer schwerer für die aufbauenden regenerativen Mikroorganismen, sich zu vermehren und positiv zu wirken.

Deshalb, so Prof. Higa, müssen wir Menschen den Prozess umkehren.

Um unserer eigenen Zukunft willen müssen wir dafür sorgen, dass regenerative Mikroorganismen so schnell wie möglich massenhaft zunehmen.

Wir Menschen müssen diesen Prozess in Gang bringen – je eher desto besser.