EM aktuell

Schadstoffsanierung

Die EM-Technologie (Effektive Mikroorganismen) ist einen Meilenstein. EM ist die chemiefreie Alternative zur Schadstoffsanierung in Haus, Garten und im alltäglichen Leben.

Kleinkläranlagen mit EM pflegen und nutzen

Ein Tip an alle, die eigene Kleinkläranlagen betreiben. Die neuen Abwasser- und Wasserschutzverordnungen haben es mit sich gebracht, dass sie von ihrer Gemeindeverwaltung die Aufforderung erhalten haben, ihre Kleinkläranlagen entsprechend umbauen zu lassen – der Einsatz von EM-A und EM-Technologie macht dies in den meisten Fällen überflüssig. Gerade in nicht regelmäßig genutzten Ferien- und Wochenendhäusern ist eine technische Lösung oft problematisch. Diese Anlagen funktionieren am besten bei gleichmäßiger Nutzung.

Eine Zukunft mit EM in der Tierhaltung

  • möchten sie die Verdauung ihrer Tiere verbessern durch Zugabe von 1% Bokashi zur Tagesration?
  • möchten sie die Stallluft verbessern ohne Ventilation oder Desinfektion?
  • möchten sie, dass ihre Tiere gesund bleiben oder wieder werden ohne kostspielige Medikamente?
  • möchten sie, dass ihre Gülle oder Mist nicht zum Himmel stinken und schneller für die Pflanzen wieder disponibel sind und gleichzeitig das Grundwasser schonen?

Dann nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf!

Die EM-Technologie in der Geflügelhaltung

Auch in Europa hält die EM-Technologie Einzug in die Geflügelhaltung. In Deutschland werden schon mehrere Veredlungsbetriebe von Tierärzten bei der Einführung der Technologie begleitet. Hilfreich ist die Beobachtung, dass viele unterschiedliche Problemfelder, auch spezifische Krankheitsbilder, auf die gleiche Art und Weise gemanagt werden können.

So zeichnet sich ab, dass an den gesundheitlichen Problemen der Jungtiere gerade bei Geflügel in der frühen Aufzuchtphase die Problemlagen der Elterntiere erkannt werden können. Mit dieser Erkenntnis wäre es natürlich sinnvoll, die Lebensbedingungen der Elterntiere schon mit den Effektiven Mikroorganismen (EM) zu regulieren, um dort optimale Bedingungen zu erreichen. Es wird aber wohl noch eine Weile dauern, bis diese Erkenntnis breitere Akzeptanz erhält.

Besonders erfreulich ist, dass es Betriebe gibt, die mit EM-Anwendung sofort gute Ergebnisse haben. Der Bio-Putenbetrieb der Familie Zarfl ist dafür ein gutes Beispiel. Dort werden Puten gemäß den europäischen Bio-Richtlinien im Freiland gehalten. Die in der konventionellen Zucht überwiegend gehaltenen weißen Puten könnten die Belastungen im Freiland kaum oder nur schwer aushalten. Deswegen halten die meisten Bio-Putenerzeuger Kelly-Puten, die ein dunkles Federkleid haben. Diese dunklen Federn haben auch dunkle Federkiele. Beim Rupfen bleiben sie teilweise in der Haut stecken und werden aus diesem Grund von vielen Verbrauchern abgelehnt. Deswegen gibt es in der Regel nur die weißen Puten.

Ein weiterer genetischer Vor- oder Nachteil, je nach Standpunkt ist, dass diese Kelly-Puten ein sehr stabiles Knochengerüst haben. Dies heranwachsen zu lassen kostet den Bauern viel Futter, andererseits kauft der Verbraucher dann einen hohen Gewichtsanteil Knochen und weniger Fleisch, was die meisten nicht haben wollen. Nur hilft dieses stabile Knochengerüst den Puten, Freilandbedingungen zu ertragen. Durch diese Haltung bekommt das Putenfleisch natürlich auch einen besseren Geschmack. Genetisch hängen ein dunkles Federkleid und stabile Knochen so eng zusammen, dass man in der Putenhaltung immer beide Faktoren akzeptieren muss. Bei diesen stabilen Puten hat allein der Einsatz von EM ohne weitere Hilfen positive Effekte, die Joh. Zarfl beschreibt.

Der Bio-Putenbetrieb Zarfl

Von den 15 Bio-Putenbetrieben in Österreich befindet sich der größte im Lavanttal (Kärnten) auf 1100 m Seehöhe: Das von der Familie Zarfl vlg. Gralling bewirtschaftete Anwesen, misst 23 ha, davon sind 15 ha Grünland und 8 ha Wald. „Vor zwei Jahren hatten wir die Idee, eine Bio-Putenstall zu bauen. Dieser hat ein Ausmaß von 1.600 Quadratmetern (97×17 m). Wir hatten nichts vergleichbares zu besichtigen, nachdem wir uns orientieren könnten, also bauten wir einen Stall nach unseren eigenen Vorstellungen, wo die Puten artgerecht und naturnah heranwachsen können. Jetzt wächst in diesem Stall schon die 4. Party Kelly-Puten heran. Im Winter 2003/2004 wurde ich erstmals mit EM konfrontiert. Ich war sofort begeistert von den vielen Möglichkeiten, wo ich dieses EM überall einsetzen kann. Also probierte ich es bei der 3. Partie von 1900 Stück Puten aus. Nachdem ich im Januar mein erstes EMa erfolgreich angesetzt hatte, sprühte ich den Stall komplett mit EM aus und gab den Tieren täglich davon etwas ins Wasser (2x pro Tag ca. 1,5 l EMa in die Tränke).

Das Ergebnis ist erstaunlich

Durchschnittlich hatten die Tiere 1 Kg mehr Gewicht und 4 Kg weniger Futterverbrauch pro Tier, im gleichen Mastzeitraum. Wie sich dieses Ergebnis auf das Einkommen auswirkt, das brauche ich Ihnen ja nicht zu sagen. Auch im Stall haben wir beobachtet, dass der Kannibalismus so gut wie nicht mehr vorhanden ist, was früher schon ein kleines Problem war. Mittlerweile gibt es auch so gut wie keinen Ammoniakgeruch mehr im Stall. Um genaue Zahlen bekannt zu geben, möchte ich allerdings noch einige Partien testen, denn ich will nicht den Eindruck erwecken, dass dies vielleicht eine Eintagsfliege ist. Außer den Puten haben wir noch 100 Biozuchtschafe, wo wir ebenfalls EM einsetzen. Auch dies bringt hervorragende Ergebnisse. Wir sprühen den Stall 14-tägig aus und geben EM ins Wasser.

Wir hoffen, auf diesem Weg auch der leidigen Klauenproblemen Herr zu werden. Inzwischen haben wir auch die ersten gesunden EM-Lämmer. Unsere 15 ha Grünland werden ebenfalls mit einer EMa- Lösung behandelt. Über die Feldspritze bringen wir etwa 20 l pro ha aufs Feld. Auf diesem Gebiet kann ich aber noch keine Ergebnisse vermitteln, da die Einsatzzeit zu kurz ist.

Abschließend kann ich sagen, dass ich von diesen Mikroorganismen begeistert bin.

Eingespart: econome.de 7.600 Kg weniger Futtermittel
Gewonnen: 1.900 Kg Putenfleisch